Eines der häufigsten Dilemmas bei der Raumgestaltung ist es, zu wissen, wann man aufhören sollte. Sie haben eine schöne Sammlung von Kunstwerken, Regalideen und Spiegeln, aber die Frage bleibt: Wie viele Wände in einem Raum sollten eigentlich dekoriert werden?
Das Dekorieren aller vier Wände kann einen Raum gemütlich und „vollständig“ wirken lassen, kann aber auch zu einer klaustrophobischen, überladenen Atmosphäre führen, wenn es nicht sorgfältig gemacht wird. Umgekehrt kann das Freilassen zu vieler Wände dazu führen, dass sich ein Raum kalt und unfertig anfühlt. Hier erfahren Sie, wie Sie den „Sweet Spot“ für Ihr Zuhause finden.

Im Innendesign ist Leerraum genauso wichtig wie die Dekoration selbst. Wenn jede Wand um Ihre Aufmerksamkeit buhlt, hat das Auge keinen Ort zum Ausruhen. Eine allgemeine professionelle Richtlinie ist es, sich auf 1 bis 2 „primäre“ Wände zu konzentrieren und die anderen als unterstützende Elemente zu belassen.
Wenn Sie eine auffällige Tapete, eine lebhafte Wandfarbe oder eine raumhohe Bilderwand haben, lassen Sie diese der Star sein. Das intensive Dekorieren von nur einer Wand schafft einen starken Fokuspunkt. Dies ist perfekt für:
In größeren Räumen ist das Dekorieren von zwei oder drei Wände üblich, um ein Gefühl des Fließens zu erzeugen. Die Art der Dekoration sollte jedoch variieren:

Kleine Räume profitieren von weniger dekorierten Wänden. Verwenden Sie Spiegel an einer Wand, um Licht zu reflektieren, und halten Sie mindestens zwei Wände relativ frei, um ein Gefühl von Offenheit zu bewahren. In weitläufigen Räumen mit hohen Decken können Sie es sich leisten, mehr Flächen zu dekorieren, um „die Wände näher heranzuholen“ und den Raum intimer wirken zu lassen.
Eine Wand, die bereits zu 60 % durch ein großes Bücherregal oder einen hohen Kleiderschrank verdeckt ist, gilt technisch gesehen als „dekoriert“. Sie müssen kein Kunstwerk auf einer Wand anbringen, die bereits funktional belegt ist. Unter Bezugnahme auf unsere 60/40-Regel, sollten Sie daran denken, dass im Idealfall 40 % Ihrer gesamten Wandoberfläche im Raum als „negativer Raum“ verbleiben sollten.
Das Dekorieren aller vier Wände funktioniert am besten in spezifischen Szenarien:

Der schwierigste Teil der Wanddekoration ist die Festlegung – niemand möchte unnötige Löcher im Putz flicken. Deshalb ist die virtuelle Planung ein Lebensretter.
Mit dem Create new project im Roomtodo können Sie ohne Risiko mit der Wanddekoration experimentieren:
Raten Sie nicht, wo das Kunstwerk hängen soll – sehen Sie es!
Beginnen Sie noch heute mit dem Dekorieren Ihrer virtuellen Wände mit Roomtodo!